Bei der Gestaltung von Managementberichten und Präsentationen sollten nur dann Regeln des Corporate Design zur Anwendung kommen, wenn sie dem erleichterten Verständnis dienen. Alle dekorativen und nichtinfor- mations-tragenden Gestaltungselemente sollten wegfallen. Klare Kon- ventionen in der Darstellung erleichtern das Verständnis, was leicht bei Landkarten, technischen Zeichnungen oder Notenblättern demonstriert werden kann. Gleiche Inhalte sollte gleich dargestellt werden und umge- kehrt: Was gleich aussieht, sollte auch gleich sein. Beispielhaft geht es um die Gestaltung folgender Aspekte: + Raster: Ein durchgehendes Rasterkonzept bei Managementberichten und Präsentationsfolien erleichtert die Übersicht. Ärgerlich sind Rasterkon- zepte, bei denen für überdimensionierte Logos und zu große Schrifttypen wertvolle Darstellungsfläche verloren geht (Hier finden Sie Rasterbeispiele). + Formen: Ein klar umrissener Vorrat für Formen und Regeln für deren An- ordnung in allen Berichtstypen ist dann hilfreich für den Leser, wenn ein Bedeutungs-Konzept hinterlegt ist. + Farben: Eine der häufigsten Gestaltungssünden liegt darin, dass Farbe ohne Bedeutung eingesetzt wird – lediglich aus der Situation heraus, für das gerade betrachtete Diagramm oder die gerade vorliegende Tabelle. Farbe sollte in einem guten Berichtskonzept nie ohne klares und einheit- liches Konzept zum Einsatz kommen. + Schriften: Einheitliche Schriftschnitte und -größen sind nicht nur optisch ansprechend, sondern erleichtern das Verständnis. Unterstreichungen soll- ten für Links vorbehalten sein, fette und kursive Schriften sowie Serifen- schriften sollten möglichst vermieden werden. + Alle wichtigen Dimensionen wie Periodenarten, Datenarten, Produktbereiche oder Währungen sollten eine sprechende Notation erhalten, damit die Inhalte möglichst schnell verstanden werden. + Hier folgen aktuelle Unterlagen aus dem Seminar Managementberiche und Präsentationen (Stand: Juli 2008). | | 
+ Hier kann ein Auszug aus unserem neuen Kurzmanuskript zu diesem Thema heruntergeladen werden. + Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen - speziell für dieses Kapitel Notation im Rahmen der SUCCESS-Regeln am Ende dieser Seite. + Bitte die Bilder auf der linken Seite anklicken, um größere Darstellungen herunterladen zu können. |
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 | | Notationskonzept Planabweichungen ACT-BUD (mit PY) + Hier ein konkreter Vorschlag für Abweichungen bei Säulen und Balken für die wichtigs- ten Vergleichs- bzw. Abweichungsarten beim Vergleich der Ist- mit den Budgetwerten. + Größere Darstellung: Bitte Bild links anklicken (Stand: Juli 2008) |
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 | | Notationskonzept Vorjahresabweichungen ACT-PY (mit BUD) + Hier ein konkreter Vorschlag für Abweichungen bei Säulen und Balken für die wich- tigsten Vergleichs- bzw. Abweichungsarten beim Vergleich der Istwerte mit den Vorjahreswerten. + Größere Darstellung: Bitte Bild links anklicken (Stand: Juli 2008) |
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 | | Notationskonzept Hochrechnungsabweichungen FC-BUD (mit ACT) + Hier ein konkreter Vorschlag für Abweichungen bei Säulen und Balken für die wich- tigsten Vergleichs- bzw. Abweichungsarten beim Vergleich von Forecast- mit Budgetwerten. + Größere Darstellung: Bitte Bild links anklicken (Stand: Juli 2008) |
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 | | Notationskonzept Anwendungsbeispiel ROI- Baum + Dieses Excel-Beispiel zeigt, wie mit Nutzung der Notationsregeln das Verständ- nis für derartige Darstellungen erleichtert werden kann. + Diese und andere Excel- Lösungen finden Sie hier. + |
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 | | Negativbeispiel: Das kommt dabei heraus, wenn man "Excel machen lässt"... + Elf typische Schwächen sind hervorgehoben. + Zur Vergrößerung: Linkes Bild anklicken.
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 | | Positivbeispiel: Das kommt dabei heraus, wenn man einige Notationsregeln befolgt - und sich etwas besser mit Excel auskennt. + Wichtiger Schwachpunkt: Die zu geringe Informations- dichte bei der ursprünglichen Diagrammdarstellung. + Zur Vergrößerung: Linkes Bild anklicken. |
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 | | Periodenbezeichnungen Die Kombination von Perioden- arten wie Jahre und Monate mit den Datenarten wie Ist und Plan führt bereits zu ei- ner Vielfalt von Kombinatio- nen, die in fast allen Unterneh- men zu einem sprachlichen Chaos führen. Vor allem dann; wenn sie noch mit Hinweisen wie kumuliert (ytd), rollierend (MAA, MAT) Jahresanfang, Jahresende, Durchschnitt usw. versehen sind. + (Ich habe noch kein Unterneh- men gesehen, bei dem durch- gängig bei Tabellenspalten wie "Istabweichung zum Vorjahr in Prozent (vom Vorjahreswert)" eine einheitliche Sprechweise vereinbart wurde: Delta, Diff, Variance, Abw. usw. R.H.) |
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 | | Farben und Corporate Design Bei der Gestaltung von Manage- mentberichten und Präsenati- onen Rücksicht auf CD-Vorga- ben zu machen, erscheint mir sinnvoll zu sein. + Es sollte aber die Bedeutung der Farben und ihrer Nutzung für verschiedene Hervorhe- bungen im Vordergrund stehen. + Vorschlag: Farben werden nur dann eingesetzt, wenn sie et- was bedeuten - andernfalls wird mit Schwarz-weiss (und Grautönen) gearbeitet. + |
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| | Notationskonzept (Auszug vom Stand 2006) Es sollte ein Notationskonzept zum Einsatz kommen, das die wichtigstene Elemente (Dimen- sionen) des Berichtswesens charakterisiert - unabhängig vom Einsatz bei Diagrammen, Tabellen, Texten und Gliede- rungen. + Nebenstehend ein Auszug aus dem Notationskonzept von 2006. Bereits dieses erste Konzept hatte sich - in der einen oder anderen Ausprägung - schon bei einigen Unternehmen prak- tisch bewährt. + R. Hichert |
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Das Notationskonzept (beispielsweise HI-CHART Rules und SUCCESS-Regeln) von Prof. Dr. Rolf Hichert ist urheberrechtlich geschützt. Bei Angabe des Urheberrechtsvermerks (Quelle: www.hichert.com) ist es Teilnehmer- innen und Teilnehmern von Seminaren von Prof. Hichert gestattet, das Notationskonzept und Teile hieraus betriebs- bzw. unternehmensintern ohne weitere Vergütung zu nutzen. Sonstige vom Urheberrechtsgesetz nicht ausdrücklich zugelassene Verwertungen bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung von Prof. Hichert. Dies gilt insbesondere für die Vervielfältigung durch eine Zugänglichmachung über ein Intranet, in Broschüren, Magazinen bzw. sonstigen Publikationen, Bearbeitung, Über- setzung, Mikroverfilmung und Einspeicherung, öffentliche Zugänglich- machung über das Internet, Bearbeitung bzw. Wiedergabe in Daten- banken oder anderen elektronischen Medien und Systemen wie Verwen- dung als Modul oder Funktion in einem Software-Produkt. Fotokopien dürften nur als Einzelkopien für den persönlichen Gebrauch hergestellt werden. Jede Verwertung außerhalb der von Herrn Prof. Hichert und dem Urheberrechtsgesetz gestatteten Grenzen ist urheberrechtswidrig und strafbar. | | |