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Es gibt umfangreiche Literatur mit vielen praktischen Anre-gungen für das Halten erfolgreicher Präsentationen, die sich mit dem Bewältigen unserer Nervosität, mit dem richtigen Stehen zur Leinwand, der Handhabung des Laser-pointers, dem erfolg- reichen Schaubildeinsatz und vielen anderen guten Tips und Tricks für unseren "Auftritt" beschäftigen. Deshalb soll hier keine weitere Checkliste dieser Art zusam- mengestellt werden. + Hier wird die Meinung vertreten, dass nur ein Punkt bei der Vorbereitung unserer Präsentation im Mittelpunkt stehen sollte, und der schlussendlich den Erfolg unserer Präsentation bestimmt: das ist unsere klare Botschaft. Wenn wir wissen, was die zentrale Frage unserer Zuhörer ist und wir dazu die passende Antwort haben, dann wird jeder Zuhörer unsere Nervosität und unsere sprachlichen, gestalterischen und sonstigen Schwächen gern übersehen. Wenn wir allerdings nicht sicher sind, ob wir die brennende Frage unserer Zuhörer kennen und deshalb erst recht nicht sicher sind, ob wir dafür die passende Antwort gefunden haben, dann sollten wir darüber nachdenken, diese Präsentation lieber nicht zu halten. Es gibt andere Formen der Informationsvermittlung und des Informations-austausches wie informelle Meetings, offizielle Workshops, Telefongespräche und Nachrichten per E-Mail, die im Einzelfall besser als eine Präsentation geeignet sind, die anstehenden Fragen zu erörtern. Präsentationen sind keine Meetings und kein Erfahrungsaustausch. Präsentationen sind dafür da, unsere Botschaften zu vermitteln, damit die Zuhörer so handeln, wir wir uns dies als Vortragende wünschen. + Da MS Powerpoint in vielen Unternehmen ein Synomym für Präsentation geworden ist, soll abschliessend auf einige Aspekte bei der Anwendung dieses so erfolgreichen Software-Programms eingegangen werden. "Schicken Sie mir doch mal Ihre Präsen- tation zu" ist ein Indiz für diesen synomymen Sprachgebrauch, bei dem zwischen der tatsächlich stattfindenden Präsentation und den bei der Präsentation verwendeten Schaubildern nicht unterschieden wird. Wenn wir aber unsere Zuhörer mit einer Power- point-Sequenz bedenken, die sie ohne weiteres selbst am Bildschirm hätten anschauen können, so verfehlen wir den Sinn einer Präsentation. Die gezeigten Schaubilder soll- ten lediglich ein unterstützendes Element für die Vermittlung unserer Gedanken sein, nicht aber die Gedanken selbst. + Den kompletten Text zum Thema "Erfolgreich präsentieren" finden Sie hier (512 kB). Das Seminar mit dem Thema "Erfolgreich präsentieren - trotz Powerpoint" wird zur Zeit nur als Inhouse-Seminar angeboten. + |  |
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