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Gianleandro Sarro, Bachelor of Science in Business Administration
Gianleandro Sarro ist zertifizierter Berater. Nach einer Bankausbildung im Wertschriftenbereich und mehrjährige Tätigkeit in der Anlageberatung studierte er an der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsschule in Basel Betriebsökonomie mit Fachrichtung Controlling und Rechnungswesen. Seit über 15 Jahren ist er nun in der Beratung von Business Intelligence Lösungen mit Fokus auf der Frontendgestaltung vor allem mit Excel tätig. Schon früh befasste er sich mit den Gestaltungsmöglichkeiten und den geeigneten Darstellungsformen von Tabellen, die für Auswertungen, aber auch für Eingabeumgebungen verwendet werden können. Dabei ist ihm die Kombination von Excel als Frontend und einer BI-Datenbank als Datengrundlage wichtig. Heute berät und unterstützt er mit seinem Team insbesondere die Fachbereiche Controlling und Vertrieb verschiedener Firmen in unterschiedlichen Branchen in der geeigneten Anwendung von Excel in Kombination mit verschiedensten BI-Datenbanken wie SQL-Server oder Produkte von IBM oder Oracle.

 

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HICHERT CERTIFIED CONSULTANT (HCC)
Herr Sarro hat erfolgreich an der Ausbildung zu den HICHERT®SUCCESS-Regeln zur Gestaltung von Berichten und Präsentationen bei HICHERT+PARTNER teilgenommen.

   

Arbeitsproben 
(Die Bilder vergrößern

sich automatisch bei mouse-over. Mausklick öffnet ein Großbild.)

Es folgen einige Arbeitsproben von Gianleandro Sarro.

 

 

 

   

nachher

 

vorher

Beispiel 1
Dieses Beispiel wurde im Rahmen eines Workshops erstellt. Die ursprüngliche Tabelle wurde aus dem Geschäftsbericht der SAP entnommen. Dabei wurde auf unnötige Farben verzichtet, die Spalten in der Zeitreihe von links nach rechts angeordnet und die prozentualen Grössenverhältnisse von „in % G' Sales“ und der „Abweichung zum Vorjahr“ mit Abweichungsbalken grafisch visualisiert. Alle Balken sind gleich skaliert, was im ursprünglichen Beispiel nicht der Fall war. Die Botschaft, die erst im Verlauf der Entwicklung der neuen Tabelle entstanden ist, ist vielleicht nicht ganz so schmeichelhaft wie sich das SAP wahrscheinlich gewünscht hat. Die Hi-NOTATION wurde konsequent umgesetzt.

Die schrittweitweise Entwicklung von „vorher“ zu „nachher“ finden Sie hier.

   

 

 

 

Beispiel 2
Bei diesem Beispiel, hier eine DB-Rechnung, handelt es sich um die Darstellungsform einer Tabelle, die wir sehr häufig in unseren Projekten anwenden. Die Tabelle ist darauf ausgerichtet, interaktiv mit der BI-Datenbank die gewünschten Daten zu holen. Dabei wird auf eine „strukturierte“ Auswertungsform für eine geführte Analyse viel Wert gelegt.

Die Spaltenanordnung entspricht dem zeitlichen Verlauf der Szenarios „Vorjahr“, „Ist“ und „Plan“, eine klassische VIP-Anordnung. Um die Geldgrössen von den Prozentgrössen schnell zu unterscheiden, sind letztere in einer kleineren Schrift geführt. Diese Daten werden einerseits für den laufenden Monat wie auch kumuliert angezeigt. Und schliesslich wird mit dem Ganzjahresplan der Erfüllungsgrad berechnet.

Neben den standardmässigen Analyseeinstellungen für die Berichtseinheit, Zeit, Währung und Massfaktor können in diesem Beispiel die Abweichungen wahlweise mit prozentualen oder absoluten Abweichungen für das jeweils ausgewählte Szenario angezeigt werden. Diese Abweichungen werden mit Balkendiagrammen visualisiert, die seit Excel 2007 mit Hilfe der bedingten Formatierungsoption zeilengenau und absolut einheitsgetreu dargestellt werden können. Ausreisser werden mit den grösser als (>) oder kleiner als (<) Zeichen gekennzeichnet; die prozentualen Werte werden bei den Balkendiagramm hier bei 40% gekappt und sind für die gesamte Tabelle einheitlich skaliert.

   

 

 

Beispiel 3

Diese Diagramme sind im Verlauf einer Versuchsreihe entstanden, die Informationsdichte auf einer A4-Seite zu erhöhen. Ursprünglich bestand diese A4 Seite aus einem Diagramm, wo für 12 Produkte in Säulen jeweils der Marktanteil dargestellt wurde. Diese erste Aussage haben wir zunächst in sortierten, gestapelten Säulen umgesetzt und den dadurch entstanden Platz alsdann mit der rollierenden Darstellung der letzten Monate ergänzt.

Wenn der Fokus eher auf die zeitliche Entwicklung gesetzt werden soll, ist diese erste Darstellungsform vor allem für Produkte, die sich mitten in der Balkenauswertung befinden, eher ungeeignet. Deshalb haben wir ein Multidiagramm entwickelt, das für jedes einzelne Produkt die Entwicklung anzeigt. Da auch für Produkte mit geringem Marktanteil die Entwicklung „deutlich“ angezeigt werden soll, haben wir mit dem gelben „Zoombereich“ gearbeitet. So können einerseits die HI-Notationsregeln bezüglich einer einheitlichen Skalierung, sowie andererseits auch die Anforderung im Projekt, auch kleine Werte sichtbar zu machen, erfüllt werden.

Da nicht nur Marktanteile sondern auch Umsatzentwicklung interessieren, wurde das gleiche Multidiagramm auch für die Anzeige von Bruttoumsätzen verwendet. Die Unterscheidung, dass es sich hierbei um Geldgrössen handelt, ist alleine durch die Balkendicke offensichtlich. Auch hier hilft die HI-Notation, dies sofort zu erkennen.

 

Hier gibt es die Excel-Datei mit allen drei Diagrammen.