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Hier einige persönliche Bemerkungen:
Eine Präsentation ist ein Vortrag, und Vorträge leben vor allem von den Vortragenden. In der PowerPoint-"Kultur" wird aber so getan, als könne man den Vortragenden ein paar Schaubilder geben - und schon sei der Vortrag fertig. Die Vortragenden lieben diese Welt - sie müssen sich nicht vorbereiten, steht doch alles schön in den "PowerPoints" - und das sind häufig Auflistungen Textschaubilder - zum Ablesen bereit...
"Schicken Sie mir doch mal Ihre Präsentation" ist häufig gleichbedeutend mit "Schicken Sie mir doch mal Ihre ppt-Datei".
Mein kritische Haltung zur PowerPoint-"Kultur" soll aber nicht zum Ausdruck bringen, dass ich dem Produkt PowerPoint gegenüber negativ eingestellt bin: Ganz im Gegenteil. Mit PowerPoint kann man sehr produktiv arbeiten, das Programm ist komfortabel zu bedienen, leistungsfähig und bietet viele brauchbare Anwendungsmöglichkeiten (sofern man die Tricks kennt). PowerPoint ist bestens dafür geeignet, um Bilder zu zeigen: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte ist ein geflügeltes Wort. Leider findet man in der PowerPoint-Kultur selten Bilder, die auch nur zwei Sätze aussagen. Im Gegenteil: Die Referierenden müssen vielfach viele Worte einsetzen, um ihre Bilder zu erklären...
Kritik an der PowerPoint-"Kultur", der "dekorativen Vortragsbegleitung durch einen mehr oder weniger synchron im Hintergrund ablaufenden Film" gibt es seit Jahren. In vielen Organisationen ist PowerPoint aber schlichtweg "gesetzt", und die Vortragenden trauen sich gar nicht mehr, ohne bunte Bilder vor ein Publikum zu treten.
Wenn diese Situation also nicht abwendbar ist, wenn PowerPoint in seiner negativen Ausprägung (also Bullet-Listen und Texte an der Wand) nun mal nicht mehr verhindert werden kann, so können doch die folgenden beiden Hinweise diese Unkultur auf ein erträgliches Maß reduzieren.
(Rolf Hichert)
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B-Taste (Ausschalten)
Die Referierenden mögen doch bitte die B-Taste im Vollbildmodus von PowerPoint drücken, wenn ein bestimmtes Bild im Moment nicht zur Erklärung benötigt wird. Die dann erscheinende schwarze Leinwand wird augenblicklich das Augenmerk dorthin lenken, wohin es gehört: Auf die Referierenden. |
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Präsentationsansicht (Parallelbetrieb)
Die Chefs mögen sich doch den Rechner so einrichten lassen, dass ihr Spickzettel (diese scheinbar unvermeidbaren Bullet-Listen und Textschaubilder) nicht auch noch für das Publikum gezeigt wird:
Der Bildschirm der Referierenden zeigt in einem Fenster das, was gerade am Beamer präsentiert wird; darunter gibt es Notizen mit Vortragsdetails und links eine Vorschau auf die nächsten Schaubilder.
Somit können auch Bilder (für das Publikum unbemerkt) übersprungen werden, siehe Bild links (kann durch mouse-over vergrößert werden).
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Hier ist der Link zu einem pdf-Dokument, in dem Details zu erforderlichen Einstellung von PowerPoint und der verwendeten Grafikkarte stehen. |
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