SUCCESS > CONDENSE: INFORMATION VERDICHTEN
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Video zu CONDENSE
(15 min)
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3 Concentrate information
In der Regelgruppe CONDENSE geht es darum, mit hoher Informationsdichte komplexe Tatbestände besser darzustellen. Man kann leicht zeigen, dass Schaubilder und auch komplette Berichte dann einfacher zu verstehen sind, wenn sie eine hohe Informationsdichte aufweisen: Es ist leichter, vier Diagramme auf einer Seite zu analysieren, als diese Diagramme auf vier aufeinanderfolgenden Seiten zu betrachten. Je mehr gemeinsam gezeigt wird, desto einfacher werden komplexe Themen verstanden – vorausgesetzt, man kann den Sachverhalt noch deutlich genug erkennen. Viele Powerpoint-Konzepte leiden darunter, dass infolge zu geringer Informationsdichte zu viele Seiten gezeigt werden und dadurch die Übersicht verloren geht.
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Hier ein Zweiminuten-Film von Rolf Hichert zu CONDENSE, aufgenommen bei der Tagung "Managementberichte" der Controllerakademie am 28. Oktober 2009 in Köln.
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Nachfolgend werden die wichtigsten Aspekte zur Erhöhung der Informationsdichte erläutert:
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3.1
Platz nutzen: Keine freien Flächen
Use space: No free room
Die schnellste und einfachste Form zur Informationsverdichtung besteht darin, unnötig breite Ränder und Rahmen, leere oder nur wenig gefüllte Seiten dadurch besser zu nutzen, indem sie mit sinnvollen, zum Kontext gehörenden Daten gefüllt werden. So wird in der Regel die gewünschte Information besser und schneller zum Empfänger transportiert. Links wird beispielhaft hierzu die Regel 3.1.1 gezeigt. Mehr...
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3.2
Daten verdichten: Mehr Daten pro Fläche
Condense data: More data per area
Wir sprechen von einer erhöhten Datenverdichtung, wenn auf einer gegebenen Projektions- oder Druckfläche mehr Daten (Zahlen, Symbole, Texte) gezeigt werden. Diese Verdichtung hat selbstverständlich ihre Grenzen, die meistens in der Auflösung des verwendeten Mediums liegen. Wenn von der heute üblichen Darstellung von fünf oder zehn Elementen auf einem PowerPoint-Schaubild ausgegangen wird, so hat ein Schaubild mit angestrebten 50 bis 100 Elementen die zehnfache Datendichte - und die Präsentation dann auch nur ein Zehntel der Schaubildanzahl. Links wird beispielhaft hierzu die Regel 3.2.2 gezeigt. Mehr...
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3.3
Kleine Elemente einsetzen: Besserer Überblick
Use small elements: Better overview
Wenn eine kleine, aber noch gut lesbare Schrift und möglichst auch kleine Objekte eingesetzt werden, so ist es für die Lesenden und Betrachtenden einfacher, die Übersicht über das Dargestellte zu erhalten. Links wird beispielhaft hierzu die Regel 3.3.2 gezeigt. Mehr...
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3.4
Zusammenhänge zeigen: Gründe und Abhängigkeiten
Show interrelations: Causes and dependencies
Eine andere Form der Datenverdichtung betrifft inhaltliche Aspekte.
a Es sollte möglichst "alles" gezeigt werden, vor allem auch Extremwerte und Ausreißer: Details erhöhen nicht nur die Glaubwürdigkeit, sondern auch das Verständnis.
b Es sollten möglichst Vergleiche gezeigt werden: Dies ist der Hauptzweck bei der Nutzung von Diagrammen.
c Es sollten möglichst Ursachen gezeigt werden: Wenn möglich, sollte mit Diagrammen eine gewisse Kausalität aufgezeigt werden. Mit Diagrammen soll bewiesen, erklärt und plausibel gemacht und nicht dekoriert werden. Links wird beispielhaft hierzu die Regel 3.4.1 gezeigt. Mehr...
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